Lebensmittelzusatzstoffe

Bei der Lebensmittelverarbeitung gelangen unzählige Zusatzstoffe in die Nahrung. Zusatzstoffe sind alle Stoffe, die nicht normale Lebensmittel oder deren Inhaltstoffe sind und bei der Herstellung zusätzlich verwendet werden:

- Farbstoffe

- Konservierungstoffe

- Säuerungsmittel

- Verdickungsmittel

- Gelier- u. Feuchthaltemittel

- Emulgatoren

- Stabilisatoren

- Geschmacksverstärker oder Süßstoffe

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Zusatzstoffe werden eingesetzt ,um:

- den Nährstoffgehalt zu verbessern, z.B. Vitamine

- die Haltbarkeit zu verbessern, z.B. Konservierungsstoffe

- die Konsistenz zu verändern oder zu erhalten, z.B.

Emulgatoren oder Geliermittel

- optische oder geschmackliche Eigenschaften zu verbessern,

z.B. Farbstoffe oder Süßstoffe

Für Zusatzstoffe gilt gesetzlich das so genannte Verbotsprinzip, d.h., nur Zusatzstoffe, die amtlich zugelassen sind dürfen verwendet werden.

Zusatzstoffe werden nur zugelassen, wenn sie gesundheitlich unbedenklich und technologisch (für Back- oder Streichfähigkeit) notwendig sind.

Bevor ein Zusatzstoff zugelassen wird, wird zunächst überprüft, in welcher Menge er im Tierversuch keine gesundheitlichen Schäden hervorruft, doch jedes Risiko kann nicht ausgeschlossen werden.

Verwendete Zusatzstoffe, z.B. Farbstoffe, müssen mit dem Namen oder der E-Nummer in der Zutatenliste angegeben werden. Die E-Nummern sind Schlüsselzahlen, die einheitlich für den ganzen EU-Bereich gelten. Bei lose angebotenen Lebensmitteln muss nur die Verwendung bestimmter Zusatzstoffe gekennzeichnet werden, z.B. "mit Phosphat" bei Brühwürsten.

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Zwei Beispiele:

- "Geschmacksverstärker" für Glutamat

- Ein Zusatzstoff muss nicht angeben werden, wenn er im Endprodukt keine Wirkung ausübt

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