Kohlenhydrate

Kohlenhydrate oder Saccharide bzw. Zucker sind schon rein mengenmäßig der wichtigste Nährstoff für den menschlichen Organismus. Ein erwacsener Mensch braucht täglich etwa 160g Glucose, wobei der Großteil (etwa 120g) allein vom Gehirn verbraucht wird. Im Gegensatz zu Pflanzen (und einigen Bakterien) haben wir Menschen jedoch nicht die Fähigkeit, Zucker aus allgegenwärtigen Stoffen wie Kohlendioxid oder Wasser zu produzieren. Daher sind wir darauf angewiesen, Zucker mit unserer Nahrung aufzunehmen.

Zwar gibt es im menschlichen Organismus mit der Gluconeogenese einen Weg, Glucose selbst zu produzieren, dieser ist jedoch energetisch sehr ungünstig und dient somit eher als "eiserne Reserve".

Kohlenhydrate bestehen aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff und zwar in der Regel in einem Verhältnis, dass meist die Summenformel Cn(H2O)n gilt. Man sieht in dieser Form direkt, woher der Name Kohlenhydrat rührt.

Einzelne Zuckermoleküle können aich auch untereinander verbinden und so größere Moleküle bilden. Einzelne Zuckermleküle nennt man dabei Monosaccharide (z.B. Dextrose oder Traubenzucker) und Moleküle aus zwei Zuckermolekülen Disaccharide (z.B. Saccharose: Haushaltszucker).

Daneben gibt es auch Oligosaccharide (aus einigen (wenigen) Zuckermolekülen) und Polysaccharide aus vielen Einzelmolekülen (z.B. Stärke) [Bild 1] .

Die Namen der verschiedenen Kohlenhydrate tragen die Endung „-ose“ (Glucose, Fructose, Galaktose usw.)

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