Heisenbergsche Unschärferelation

Der Physiker Werner Heisenberg "entdeckte" 1926, die nach ihm benannte, Heisenbergsche Unschärferelation oder auch Unbestimmtheitsrelation.

Sie besagt, dass es grundsätzlich unmöglich sei, bestimmte Paare von Attributen, wie den genauen Aufenthaltsort und den Impuls eines Teilchens, gemeinsam beliebig genau zu bestimmen.

Seine Theorie stützte er mit folgendem Gedankengang:

Die Lage eines Körpers können wir erst mit Hilfe des Lichts sehen bzw. orten. Um jetzt aber ein so kleines Objekt wie ein Elektron zu orten, benötigt man Licht mit sehr kurzer Wellenlänge (d.h.: hoher Energie). Wenn das Licht auf ein Teilchen trifft - was es muss, um reflektiert und so auf unser Auge geworfen zu werden -, um es zu orten, würde es ihm jedoch einen zusätzlichen Impuls geben. Daraus folgt, dass jeweils Ort und Impuls eines Teilchens nur ungenau bestimmbar sind. Denn für die Messung des Impulses müssten wir eine zweite Messung durchführen. -jedoch würden wir nur den zuvor durch die Ortsbestimmung geänderten Impuls messen können, nicht den, welchen das Elektron zuvor hatte.

In diesem skizzierten Fall gilt die bekannte Ungleichung:

Δx·Δpx ≥ h/(4π)

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