Atomsymbole

Elementsymbol: Man kürzt die Namen der Atome durch Symbole ab. Früher wurden dazu Zeichen verwendet, heute benutzt man Anteile der Namen. Manche Symbole kommen allerdings von englischen oder lateinisch/griechischen Bezeichnungen. So lässt sich Li für Lithium, oder Na für Natrium noch nachvollziehen, N für Stickstoff oder O für Sauerstoff schon weniger. Die Abkürzungen stammen von den lateinischen Namen nitrogenium für Stickstoff und oxygenium für Sauerstoff. Ein interessantes Beispiel ist dafür ist das Quecksilber (Hg) vom lateinischen Hygragyrum.

Stickstoff hat das Elementsymbol N, abgeleitet vom lateinischen Namen nitrogenium. Das Elementsymbol wird bei Gasen auch zur Kennzeichnung von Gasflaschen verwendet. Vor die Abkürzung des Atomnamens stellt man häufig die charakterisierenden Massen- und Ordnungszahlen. Vielleicht kann man sich modellhaft vorstellen, dass diese Zahlen, wie das menschliche Alter und Gewicht die Atome genauer charakterisieren. Allein der Name gibt noch nicht alle Informationen über einen Menschen bzw. über ein Atom. Atom ist nämlich nicht Atom. Hat man zwei Sauerstoffatome so können die beiden in ihren chemischen Eigenschaften vollkommen gleich sein, im Kern jedoch unterschiedliche Neutronenanzahlen haben. Die Sammlung mehrerer Atome mit gleicher Protonenanzahl nennt man Element.

Massenzahl [A]:

Die Massenzahl gibt die Anzahl an Nucleonen, also Kernteilchen (Protonen + Neutronen) in einem Atom an. Addiert man die Anzahl an Neutronen und Protonen erhält man die Massenzahl des Atoms. Da Protonen und Neutronen das überwiegende Gewicht im Atom ausmachen ist die Massenzahl nahe dem Gesamtgewicht (Relativgewicht) eines Atoms.

Ordnungszahl/Kernladungszahl [Z]:

Die Ordnungszahl gibt die Anzahl an Protonen in einem Atom an. Die Ordnungszahl kam zu ihrem Namen, weil sich Atome in einem Element nur in der Anzahl an Neutronen unterscheiden. Die Protonenanzahl in einem Element ist immer gleich. So lassen sich mit der Protonenanzahl alle Elemente in eine Reihenfolge bringen, die wir heute als Periodensystem der Elemente kennen. Da die Anzahl an Protonen in einem ungeladenen Atom immer auch gleich der Elektronenanzahl ist gibt die Ordnungszahl (Protonenanzahl) auch die Anzahl an Elektronen in einem Atom an. Die Ordnungszahl wird auch Kernladungszahl genannt.

Ausgeschrieben hat ein Atomsymbol also die allgemeine Form: AZSymbol. [Bild 1]

Bei Atomen, die Elektronen abgegeben, oder aufgenommen haben, also geladene Ionen behält man diese Schreibweise bei. Ihre Kernladung hat sich nicht verändert, es ist immer noch das gleiche Atom. Die zusätzliche, oder verlorene Ladung drückt man rechts oben am Elementsymbol als Exponent durch + oder - aus.

Na+ ist ein Natriumatom, das ein Elektron, also eine negative Ladung abgegeben hat.

S2- ist ein Schwefelatom, das zwei negative Elektronen aufgenommen hat.

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