Aggregatzustände

Stoffe liegen in unserer Welt in bestimmten Zuständen vor. Eisen ist fest, Sauerstoff ist ein Gas, Wasser ist flüssig. Wasser ist als Eis aber auch fest, oder als Dampf gasförmig, je nach Temperatur.

Der Zustand eines Stoffes hängt also von der Temperatur zum Einen und dem Druck zum Anderen ab. Insgesamt lassen sich grob drei Zustände unterscheiden.

Diese Zustände nennt man Aggregatzustände. Fest, flüssig und gasförmig sind die drei geläufigen Zustände. Ein weiterer Zustand, der aber in unserem Alltag nur selten zu beobachten ist, ist das Plasma. In diesem, sehr energiereichen Zustand befindet sich etwa die Oberfläche der Sonne. Weitere mögliche Zustände werden noch theoretisch bedacht sind allgemein aber wenig von Belang [Bild 1] . Durch Ändern des Drucks oder der Temperatur lassen sich Stoffe von einem in den anderen Zustand überführen. Erhitzt man Wasser beginnt es gasförmig zu werden (es verdampft) [Bild 2] , kühlt man es ab gefriert es und wird fest [Bild 3] .

Genau so verhält es sich mit allen anderen Stoffen. So ist Sauerstoff "normalerweise" gasförmig in unserer Luft enthalten. Bei -183°C wird er jedoch flüssig und ab -219°C sogar fest. Bei 1539°C schmilzt Eisen und ab 2730°C verdampft es. Höherer oder niedrigerer Druck verschiebt diese Punkte. In einem Druckkochtopf siedet Wasser erst bei höherer Temperatur, wodurch sich Speisen schneller garen lassen. Die Übergänge von einem zum anderen Aggregatzustand kann man genau beschreiben:

Flüssiges wird gasförmig: Verdampfen

Gasförmiges wird flüssig: Kondensieren

Flüssiges wird fest: Erstarren

Festes wird flüssig: Schmelzen

Festes wird gasförmig: Sublimieren

Gasförmiges wird fest: Resublimieren

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