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Timm3y

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1

Sonntag, 25. Mai 2008, 11:49

Chemie Arbeit-Atome-Ionen-Periodensystem etcpp

Hallo,

Ich schreibe am Donnerstag eine Chemie Arbeit, welche sehr wichtig für mich ist.(Versetzung)

Daher habe ich mir vorgenommen mindestens eine 3 zu schreiben und brauche noch ein wenig Hilfe :).

Also als erstes:
Ich bin Schüler auf einem Gymnasium 9. Klasse.
Momentan stehe ich auf 4-5 und brauche umbedingt die 4.

Wir haben einen ziemlich seltsamen Lehrer auf den ich aber nicht einzugehen brauche, weil im prinzip bin nur ich an meiner Note schuld =(.

Also ich brauche umbedingt Hilfe bei folgenden Themen:
-Schallenmodelle, diese anwenden können.
-Einteilung der Elemente im Periodensystem.
-Ionenbindung
-Elektronenbindung
-Elektronegativität
-Kräfte die zwischen Molekülen wirken.
-Permanente und temporäre Dipole
-Regelation des Wassers
-Wie kann man die dipol-Eigenschaft des Wassers experimentel nachweisen
-Elektrolyse
-Reaktionsschemata
-Verhältnisformeln
-Strukturformeln
-Molbegriff

Jo das wars erst mal, ist ja denke ich genug :)
Ich hoffe das mir hier jemand helfen kann da die Arbeit wirklich sehr wichtig für mich ist..

Mit freundlichen Grüßen
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Wishl1ng

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2

Sonntag, 25. Mai 2008, 12:08

Also ich weiß nicht, beim Lernen kann dir wohl keiner helfen, das musst du selbst machen. Entweder du lernst aus deinem Heft/Buch oder du googelst halt.

Wenn du dann Probleme beim Verständnis hast, stell hier konkrete Fragen rein und wir helfen dir dann.

"-Wie kann man die dipol-Eigenschaft des Wassers experimentel nachweisen"
Man könnte zB versuchen ein Salz wie NaCl zu lösen, aufgrund des Dipolcharakter des Wassers löst es sich nämlich (da sich eine Hydrathülle bildet).

"-Molbegriff"
Mol ist eine bestimmte Anzahl von Teilchen nämlich 6,022 * 1023 (Avogadro-Konstante). Das sind soviele Teilchen wie in 12 Gramm Kohlenstoff 12C enthalten sind.

"-Schallenmodelle, diese anwenden können."
Was verstehst du da genauer nicht?

"-Verhältnisformeln
-Strukturformeln"
Verhältnisformel ist bei Wikipedia ganz gut erklärt: http://de.wikipedia.org/wiki/Verhältnisformel
Strukturformel ist halt einfach die schematisch "gezeichnete" Darstellung eines Moleküls. http://de.wikipedia.org/wiki/Strukturformel

"-Ionenbindung
-Elektronenbindung"
Ionenbindung ist eine Bindung die auf der Anziehung positiv und negativ geladener Ionen beruht. D.h. ein Element hat Elektronen abgeben und eines welche aufgenommen. Beispiel. NaCl (Na hat ein Elektron abegeben und Cl eines Aufgenommen). für genaueres wieder wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Ionenbindung
Elektronenbindung oder kovalente Bindung resultiert auf einen "Teilen" von (Valenz)Elektronen. http://de.wikipedia.org/wiki/Atombindung

Ich hoffe das hilft fürs erste.
Gruß, Philipp

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Gerd B.

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3

Sonntag, 25. Mai 2008, 18:19

moin,
sehr vereinfacht ausgedrückt erfolgt die Abgabe, bzw. Aufnahme Elektronen auf drei nach verschiedenen Möglichkeiten:
Atombindung ( Auch Elektronenbindung, Elektronenpaarbindung, unpolare Bindung, homöopolare Bindung oder kovalente Bindung genannt )

Die gasförmigen Nichtmetalle ( ausgenommen Edelgase ) treten in zweiatomigen Molekülen ( molecula ( lat. ) = kleine Masse ) auf.
Man geht in diesem Falle von der Vorstellung aus, dass die Atome in diesem Falle durch Bildung gemeinsamer Elektronenpaare zur Edelgaskonfiguration gelangen.
Das Chloratom besitzt z. B. sieben Valenzelektronen( drei Elektronenpaare und ein ungepaartes Elektron ). BeideChloratome steuern ihr ungepaartes Elektron zu einem gemeinsamen Elektronenpaar bei.

Beim Stickstoff erfolgt zwischen zwei Stickstoffatomen eine Bildung von drei gemeinsamen Elektronenpaaren zur Erreichung der Edelgaskonfiguration; diese dreifache Bindung erklärt, warum elementarer Stickstoff in der Luft sich sehr schwer in eine chemische Verbindung überführen lässt.

Zwischen zwei verschiedenen gasförmigen Nichtmetallen, gibt es keine reine Atombindung mehr, sondern das Atom des stärker elektronegativen Elementes zieht das gemeinsame Elektronenpaar stärker an als das Atom des schwächer elektronegativen Gases; z. B. h mit Cl.
In diesem Falle haben wir eine polarisierte Atombindung oder eine kovalente bindung mit partiellem Ionencharakter.
mfg
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Gerd B.

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4

Sonntag, 25. Mai 2008, 19:08

moin,
die zweite Möglichkeit der Abgabe, bzw. Aufnahme von Elektronen ist die Ionenbindung ( grch. Wanderer, weil die Ionen im elektrischen Feld wandern nach dem grch. Volksstamm der Ionier ). Die Ionenbindung wird auch als elektrovalente oder heteropolare Bindung bezeichnet.

Treffen zwei Atome zusammen, von denen eines sehr viele, das andere sehr wenig Valenzelelektonen hat, so können beide Atome zu einer Edelgaskonfiguration kommen, indem ei Atom seine Valenzelektronen an das andere Atom abgibt.
z. B. :
Natrium besitzt ein Valenzelektron, Chlor sieben.
Gibt das Natriumatom sein Valenzelektron an das Chloratom ab, so erreichen beide Atome eine stabiole Edelgaskonfiguration.

Da der Kern der beteiligten Elemente sich nicht verändert hat, stimmt in beiden Fällen die positive Ladung des Kerns nicht mehr mit der negativen Ladug der Hülle überein.
Aus dem elektrisch neutralen Natriumion wurde ein eifach positiv geladenes Natriumion;
aus dem elektrisch neutralen Chloratom wurde ein einfach negativ geladenes Chlorion.
Durch gegenseitige elektrische Anziehung entsteht die Bindung der Ionen, denn die Ionen nicht nicht enzeiln existieren, sondern suchen einen elktrischen Ausgleich.

Diese Ionenbindung ist nur zwischen einem elektropositiven und einem elektronegativen Element möglich.
mfg
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Gerd B.

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5

Sonntag, 25. Mai 2008, 19:22

moin,
die dritte Möglichkeit der Elektronenaufnahme, bzw. Abgabe ist die metallische Bindung.

Da die Metalle ( der Hauptgruppen ) zu wenig Valenzelektronen besitzen, können siew durch gemeinsame Benutzung der Elektronen keine stabile Edelgaskonfiguration erreichen ( wie die gasförmigen Nichtmetalle ).

Vereinfacht wird angenommen, dass die Metallatome ihre Valenzelektronen abgeben, dass die nächstinnere Schale zur stabilen aüsseren Achterschale wird.
So enstehen positiv geladene Metallionen und freibewegliche Elektronen, die den Zusammenhalt der positiven Metallionen bewirken.

Durch diese Art der Bindung lässt sich die gute Leitfähigkeit der Metalle für Wärmeund elektrischen Strom erklären.
Auch die Verformbarkeit der Metalle findet so eine Erklärung, denn es stehen sich immer nur positiv geladene Metallionen gegenüber, die sich gegenseitig abstossen.

Diese metallische Bindung finden wir nur bei elementaren Metallen und bei Legierungen.
mfg
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Gerd B.

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6

Sonntag, 25. Mai 2008, 19:25

moin,
was verstehst Du unter "Einteilung der Elemente im Periodensystem" ?
mfg
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Timm3y

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7

Montag, 26. Mai 2008, 16:52

Also vielen Dank schonmal für eure netten Antworten werde mich gleich mal dransetzen :).

Ich denke Einteilung der Elemente im PSE sollte so gemeint sein, dass man die Stoffe kennt und weiß wie man mit den dazugehörigen Zahlen umgeht (Ich glaube Ordnungszahl Massezahl etc).

mfg
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Wishl1ng

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8

Montag, 26. Mai 2008, 17:06

Also das "kleine" PSE (also nur Hauptgruppen) ist recht einfach aufgebaut:

Die Hauptgruppe (I,II,III,IV,V,VI,VII,VIII) gibt an wieviel Elektronen ein Atom dieses Elements in seiner äußersten Schale sind (also Anzahl der Valenzelektronen).
Die Periode gibt an, auf welcher "Schale" sich diese Elektronen befinden.
zB 1) Wasserstoff hat ein Elektron auf der ersten Schale ( 1s1)
2) Sauerstoff hat 2 Elektronen auf der ersten Schale (ist also voll) und 6 auf der zweiten Schale (-> 1s2 2s2p4)

Das in den Klammern wäre eine Orbitalschreibweise. Der Koeffizient, also die große Zahl vor dem Buchstaben gibt die Schale, also Periode an. Der Buchstabe gibt das Orbital an, und die hochgestellte Ziffer, wieviel Elektronen drin sind. Es gibt die orbitale s,p,d,f. s kann 2 El. enthalten, p 6, d 10, f 14.
Wenn du dazu genaueres brauchst nochmal fragen, bevor dich nur verwirre ;-).

Zur Ordnungszahl u. Masse evtl. noch was: Die kleinere Zahl ist die Ordnungszahl, die größere die Massezahl. die Ordnugszahl gibt dir die Anzahl der Elektronen (ist genausoviel wie Protonen), die ein Atom des Elements hat. Grob kannst du am Anfang auch davon ausgehen, dass die doppelte Ordnungszahl die Massezahl ist. (aber das ist nur ungefähr und klappt bloß bei den leichteren Elementen). Die Massezahl ist in Unit angeben. Das entspricht ungefähr der Masse einen Protons/Neutrons.
Gruß, Philipp

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Gerd B.

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9

Montag, 26. Mai 2008, 18:06

moin,
wieder mal ganz einfach gesagt:
Zwischen dem PSE und den Atomen bestehen folgende Beziehungen:

1.) Nummer der Periode=Anzahl der Elektronenschalen;
d. h., Die Atome der Elemente, die in der gleichen Periode stehen, haben die gleiche Anzahl Elektronenschalen.

2.) Nummer der Hauptgruppe= Anzahl der Valenzelektronen= höchstmögliche Wertigkeit; d. h., die Atome der Elemente, die in der gleichen Hauptgruppe stehen, haben die gleiche Anzahl an Valenzelektronen. Daher lässt sich auch die Ähnlichkeit im chemischen Verhalten der Elemente einer Gruppe erklären.

3.) In den Hauptgruppen nimmt der Metallcharakter von oben nach unten zu; d.h., in der IV. Hauptgruppe z. B. steht der Kohlenstoff, ein Nichtmetall mit einer metallischen Modifikation; unten steht in dieser Gruppe das Blei, ein Metall, das auch amphoter reagieren kann.

4.) In den Perioden nimmt der Metallcharakter von links nach rechts ab; d. h., in der 4. Periode z. B. steht links das Metall Kalium, rechts das Nichtmetall Brom.
mfg
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Timm3y

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10

Donnerstag, 29. Mai 2008, 13:54

Also wir haben heute in der ersten Stunde die Klausur geschrieben und ja es ist gut gelaufen =) einige fehler habe ich aber naja bin definitiv gespannt aufs ergebniss, werde das hier natürlich mitteilen :)

mfg
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Timm3y

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11

Dienstag, 10. Juni 2008, 15:33

Hey leute =)
Haben heute die Klausur zurückbekommen :)

Notenspiegel:
1-2
2-4
3-3
4-9
5-6
6-0

Und ich hab ne 4+ =)
Ist zwar nicht das was ich mir als Ziel gesetzt hab aber ich kriege jetzt trotzdem im Zeugniss eine 4 in Chemie *freude*
Also vielen dank!
mfg
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007Dolphin

unregistriert

12

Dienstag, 10. Juni 2008, 20:22

@Timm3y: ich weiß das klingt jetzt bestimmt despektierlich und unverschämt, aber der Notenspiegel spricht nicht gerade für die Qualitäten von deinem Chemie-Lehrer. Ich mein, ich kenne ihn ja nicht, aber ich find es schon heftig, wen gerade mal 9 Leute ne 3 oder besser haben, während 15 ne 4/5 bekommen. Würde mich mal interessieren, ob das immer so ist oer ab das ein ausrutscher war? (ich weiß ich bin auch neugierig *zwinker* )
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Timm3y

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13

Dienstag, 10. Juni 2008, 21:31

Hey =)

Ja unser Lehrer ist einer von der alten Sorte, dass muss nicht heißen das er automatisch schlecht unterrichtet, aber in diesem Fall ist es leider so :(
Da kommen halt so Sachen vor wie ja das is so basta und oft werden Sachen angefangen und nicht zu ende gebracht.
Ich denke, dass er auch mit dem neuen Lehrplan sehr überfordert ist, er ist seit 35 jahren lehrer und hat bis jetzt immer das gleiche gemacht.
Jetzt bin ich im ersten Jahrgang der nach 12 jahren abi macht und nun muss er EIN GANZES JAHR an unterrichtsstoff in die 8 jahre gymnasium stecken.
Ist eine sehr blöde Angelegenheit das alles und ich könnte mich auch selber bemitleiden aber naja...

So long :)
mfg

/Edit:
Gleich mal den Notenspiegel der ersten Arbeit rausgekramt:
1-1
2-3
3-5
4-10
5-5
6-1

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Timm3y« (10. Juni 2008, 21:34)

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