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Beiträge: 1 338

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1

Sonntag, 20. März 2005, 23:40

Aluminium

Verbindungen und Verwendung von Aluminium
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2

Dienstag, 17. Oktober 2006, 19:56

Guten Tag,



Aluminium findet seine Anwendung vorallem im Bereich der Luft-und Raumfahrt, bedingt durch seine geringe Dichte.


Desweiteren werde Aluminiums hohe Wärmeleitungs Fähigkeiten in Gerätschaften wie . Wärmetauscher (Kühler) und Kühlrippen verwendet.




MFG

ALAN
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Chris

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3

Dienstag, 17. Oktober 2006, 23:16

häufigstes element in der erdkruste... supraleitend... reaktiv, besonders mit sauerstoff... aufgrund der sich schnell bildenden oxidschicht recht korrosionsbeständig... nachweis: thenards blau
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4

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 15:20

@Chris: Du wirfst da was durcheinander, Aluminium ist nicht das häufigste Element der Erdkruste, sondern Sauerstoff vor Silicium. Al ist nur das häufigste Metall in der Kruste*grins*
Ultareines Al leitet bei 4K zwar sehr sehr viel besser als bei Raumtemperatur, aber es ist kein Supraleiter...

Mit Aluminium werden die Spiegel von Teleskopen bedampft
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Hydroxa

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5

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 17:35

Rubine und Saphire bestehen aus Aluminiumoxid, bzw. aus verunreinigtem Korund.

Getränkedosen etc. bestehen meist auch aus Aluminium.
Chemie ist nicht alles, aber alles ist Chemie.
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Chris

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6

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 14:12

@E605: jo... da hab ich mich verschrieben, danke... ;)
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Gerd B.

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7

Sonntag, 4. Februar 2007, 11:07

moin,
@ Hydroxa,
reines Al2O3 mit 0,3 % Cr2O3 ist Rubin;
Saphir ist reines Al2O3 mit 0,2 % TiO2 und wenig FeO.
Schmirgel ist unreiner Korund.
Al( OH )3 + 3NaOH===> Al(OH )3 + 3 NaCl
Im Überschuss von NaOH ( nicht Ammoniak ) tritt Lösung zu Natriumaluminat ein.
AL(OH)3 + 3 NaOH===> Na3[Al(OH)]6
Aus Aluminatlösung fällt durch Säure wieder das Hydroxyd aus und löst sich im Säureüberschuss zu Aluminiumsalz.

Al-Salz+Base ===>Al(OH )3+ Base ===> Aluminat

Aluminat+ Säure===> Al(OH)3 +Säure ===> Al-Salz.
mfg
sprotte
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Wishl1ng

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8

Sonntag, 4. Februar 2007, 12:01

Aluminium ist im Bereich der Erdkruste, Ozeane und der Atomosphäre das häufigste Metall mit 7,5% Masseanteil. Silizium ist natürlich häufiger(25%) ist aber nur ein Halbmetall.
Gruß, Philipp

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.
- Albert Einstein


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9

Sonntag, 4. Februar 2007, 12:09

Guten Tag,


Aluminiumkaliumsulfat-dodecahydrat auch alaun genannt bildet farblose oktaederförmige Kristalle.

Sie werde unteranderem zum "Blustillen" bei Rasieren benutzt.
MFG

Alan
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Gerd B.

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10

Mittwoch, 11. April 2007, 20:26

moin,
Al findet als Legierung mit Mg auch Verwendung im ( Kriegs - ) Schiffbau; ich erinnere mich noch, dass britische Fregatten während des Falklandkrieges aus diesem Grund gebrannt haben. Ob sich an diesem Fakt ( verwendung im Schiffbau ) etwas geändert hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
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Gerd B.

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11

Mittwoch, 11. April 2007, 20:31

moin,
@ Alan Turing,
Alaune sind Sulfate, die aus einem 1-wertigen und einem 3-wertigen Metall und dem Sulfat-Ion bestehen.
In dem Thali-Thalo-Alaun ( ich hoffe, ich habe es richtig ausgeschrieben ) tritt das Thallium in der 1-wertigen und 3-wertigen Form auf.
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Dorty

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12

Mittwoch, 6. Februar 2008, 17:07

Kann mir einer von euch ma sagen warum Aluminium in seiner gelösten Form die Formel Al(H2O)6 3+ obwohl es von der Struktur her eigentlich Al(H2O)4 3+ sein müsste
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Chrizz

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13

Mittwoch, 6. Februar 2008, 20:10

Wenn Du Aluminium in Säure löst, bildet sich zuerst Al(OH)3. Al + 3 H3O+ --> Al3+ + 1,5H2 + 3 H2O

(Das ist auch der Grund, warum Aluminium nicht durchrostet, bei sehr schwach saurem oder neutralem Wasser wird nämlich die OH- Konzentration hoch genug um das Löslichkeitsprodukt von Al(OH)3 zu überschreiten und es bleibt fest an der Oberfläche und verhindert weitere Korrosion.)

Das reagiert wieder mit 3 H3O+ zu [Al(H2O)6]3+. In stark basischem Milieu löst es sich übrigens auch auf, da sich hier ein Hydroxoaluminat bildet: Al(OH)3 + OH- --> [Al(OH)4]-

Ich weiß nicht, ob Dir das jetzt schon reicht.Zu erklären, warum bei einigen Komplexen die Koordinationszahl 4 und bei anderen die Koordinationszahl 6 vorliegt, ist nicht ganz einfach. Hängt aber immer mit einem Energiegewinn zusammen, der höher ist, als bei der anderen Koordination. Bei der Hydratation ist eine Faustregel, dass stark geladene und kleine Ionen von mehr Wasser hydratisiert werden können und somit einen höheren Energiegewinn erreichen.

Wie meintest Du dass die Struktur vom Aluminium eine Koordinationszahl von 4 fordern müsste? Du kannst ja bei einem einatomigen Ion nicht wirklich von einer Struktur sprechen. Oder meintest Du wegen der Geometrie der Orbitale?
„Schämen sollen sich die Menschen, welche die Wunder der Wissenschaft und Technik gedankenlos hinnehmen und nicht mehr davon geistig erfassen als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.“
Albert Einstein, 1930

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Chrizz« (6. Februar 2008, 20:15)

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Dorty

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Chemiewissen: chemische Ausbildung

14

Sonntag, 10. Februar 2008, 17:13

Jo ich danke dir das reicht mir schon als Erklärung.

Mit der Struktur meinte ich die Geometrischestruktur der Orbitale
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