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Homer

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Chemiewissen: chemische Ausbildung

1

Donnerstag, 30. November 2006, 17:26

Stoffmenge, Dichte, Massenanteil

grüß euch!

ich bräuchte einmal hilfe.

und zwar:

1.
Wie viel Gramm NaOH sind aufzulösen, um 5L einer 25%igen Natronlauge herzustellen, deren Dichte aus der Dichtetabelle zu entnehmen ist.

interpoliert hab ich schon und es sind
1,274g/cm³

ich würde so rechnen:

Dichte=m/V -> m=Dichte*V m=6375g

Wie viel Gramm NaOH müssten Sie entnehmen, wenn Sie nur verunreinigtes 98%iges Natriumhydroxid zu Verfügung hätten?

100%iges Natriumhydroxid..................................6375g
98%iges Natriumhydroxid...................................x

x= 6500g

2.
Berechnen Sie die Stoffmengenanteile der Komponenten des Gemisches

2,82 mol Wasser
8,26 mol Methanol
16,31mol Ethanol


ich würde so rechnen:

1mol H2O.............................18,02g/mol
2,82mol H2O.........................x

x=50,816g/mol


n= m / M

nur mein problem ist, ich hab nur die molare masse gegeben, aber was ist die Masse???

3.
Wie viel Gramm 50%ige H24 werden aus 750g Schwefel gewonnen, wenn der Verlust 3% ausmacht?

1 mol S ---> 1 mol H24

(Berechnen Sie zuerst, wie viel 100%ige H24 entstehen würden.)

Wie viel Liter bei einer Dichte von ro (50%ige H24 ) = 1,395g/cm³


98,080 g/mol Schwefelsäure
32,07 g/mol Schwefel

???

ich hab zwar was gerechnet, aber ist mir zu peinlich das zu posten und auch zu viel *help*
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AV

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Chemiewissen: abgeschlossenes Chemiestudium

2

Donnerstag, 30. November 2006, 17:41

1)
Stimmt soweit ... nur würde ich beim Zwischenergebnis die 5 am Ende durch ne 0 ersetzen ;-)

2)
Der Stoffmengenanteil x einer Komponente i eines GEmisches ist der Anteil, den die Stoffmenge ni des betrachteten Stoffes an der Gesamtstoffmenge nges des Gemisches ausmacht:
xi = ni/nges

nges wäre also in diesem Fall:
nges = nH2O + nEthanol + nMethanol = 2.82mol + 16.31mol + 8.26mol = 27.39mol

3)
Ich sgs mal so:
H24 ?!?

schreib mal die richtige Reaktionsgleichung auf, dann sehen wir weiter ;-)
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Homer

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Chemiewissen: chemische Ausbildung

3

Donnerstag, 30. November 2006, 17:54

sorry

h2so4

wollte das so schön geordnet aufschreiben, aber das ist mir nciht gelungen...


1 mol S ---> 1 mol H2SO4
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AV

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Chemiewissen: abgeschlossenes Chemiestudium

4

Donnerstag, 30. November 2006, 18:26

Zitat

Original von Joki
1 mol S ---> 1 mol H2SO4


Und wo kommen die Sauerstoffe und Wasserstoffe her? ;-)


Aber davon abgesehen:
1: Welche Stoffmenge sind 750g Schwefel?
2: Welche Stoffmenge entsteht also an Schwefelsäure?
3: Welche Masse Schwefelsäure entsteht folglich?
4: -> Das ist die Menge 100%iger Schwefelsäure, welche ohne Verlust entsteht
5: von welcher Masse sind das 50%?
6: welches Volumen hat bei gegebener Dichte diese berechnete Masse?

Für Berechnung mit 3% Verlust:
Schritt 2b: Ziehe vom Ergebnis von 2: 3% ab
... Rechnung weiter wie oben ...
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Homer

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Chemiewissen: chemische Ausbildung

5

Samstag, 2. Dezember 2006, 21:54

die schreibt sie (lehrerin) gar nicht auf, weil sie nur das nötigste aufschreibt, was zum rechnen dann wirklich gebraucht wird.


die lösungen haben aber nicht alle gepasst frag mich nicht warum...

hab aber heute ein anderes problem und poste es gleich hier rein.


Wie viel Gramm Cobaltnitrat-6-Hydrat Co(NO3)2 * 6 H2O sind notwendig, um 200g einer Lösung, die 5 % Co(NO3)2 enthält herzustellen?

ich hab so gerechnet:

geg: m(Ls) = 200g
w(ko) = 5% = 0,05

m(ko) = m(Ls) * w(ko)

m(ko) = 10g reines CO(NO3)2

und dann um die 6 H2O zu berücksichtigen:

einen indirekten schluss über die molaren massen, aber ich komm nicht auf das ergebnis wie das buch (wittenberger 15. auflage nr. 4/9) die haben die lösung 15,91g

162,95g/mol Co(NO3)2.....................................10g
271,07g/mol Co(NO3)2 * 6 H2O..............x

x = 6,011g

*idee*
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AV

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Chemiewissen: abgeschlossenes Chemiestudium

6

Sonntag, 3. Dezember 2006, 01:14

du hast vermutlich falschherum geteilt:
n(Co(NO3)2) = n(Co(NO3)2*6H2O)
m(Co(NO3)2)/M(Co(NO3)2) = m(Co(NO3)2*6H2O)/M(Co(NO3)2*6H2O)
m(Co(NO3)2)/M(Co(NO3)2)*M(Co(NO3)2*6H2O) = m(Co(NO3)2*6H2O)
m(Co(NO3)2*6H2O) = 10g/162.95g/mol*271.07g/mol

Was die Schreibweise Deiner Lehrkraft angeht:
Da kann ich nur gepflegt den Kopf schütteln!!!
So was wie S --> H2SO4 ist doch keine Reaktionsgleichung! Da braucht man sich auch nicht wundern, wenn die Schüler irgendwann nicht mehr durchblicken! Da würd ich mich echt mal beschweren ...
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Homer

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7

Montag, 11. Dezember 2006, 20:31

so ich bräucht wieder einmal hilfe... *denk* *traurig*

geg: rho = 1,19g/cm³
w (HCl) = 37% sprich 0,37

ges: Massenkonz.
Stoffmengenkonz.
und
Wie stellen Sie 2L 0,1M HCl aus dieser konz. her?

wenn das einer noch bis um 22:00 uhr rechnen könnte wäre ich sehr dankbar. komm leider nicht ganz zeitlich zusammen und um ehrlich zu sein...ganz check ich die rechnung auch nicht.

ich denk mir nur ich muss einmal n und c ausrechnen. und rho = m/V sollte mir auch was bringen, aber ich bin noch am denken...

1000dank!
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Homer

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8

Montag, 11. Dezember 2006, 20:47

*wink*

ich glaub ich hab's!!!

geg:
rho = 1,19g/cm³
w (HCl) = 37% sprich 0,37

ges:
- Massenkonz.
- Stoffmengenkonz.
- Wie stellen Sie 2L 0,1M HCl aus dieser konz. her?

rho (HCl) = m (HCl) / V (Ls) -------> m (HCl) = rho * V = 2380g


beta (HCl) = m (HCl) / V (Ls) = 1190g/L

n= m/M = 2380/36,46 = 65,277 mol

c (HCl) = n/V(Ls) = 32,6385 mol/L


stimmt's? *idee* *anbeten*

und die frage - Wie stellen Sie 2L 0,1M HCl aus dieser konz. her?

check ich momentan nicht ganz

die edit meint, sind überhaupt 2 L gegeben? oder kann man das anhand der angabe gar nicht sagen, nur dann hab ich 0 plan wie das gehen soll ohne volumen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Homer« (11. Dezember 2006, 20:50)

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9

Montag, 11. Dezember 2006, 20:52

Massenkonzentration heißt die Masse der gelösten HCL pro Liter Lösemitteln. Ein Liter der Lösung wiegt insgesamt 1,19 kg (rho= 1,19 kg/L = 1,19 g/L). Davon sind 37% reine HCl. Also ist der Massenanteil
beta(HCl) = m(HCl)*w(HCl)/V(HCl) = 1,19kg * 0,37/1L = 440 g/L
da n(HCl) = m(HCl)/M(HCl) ist die Stoffmengenkonzentration
c(HCl) = beta(HCl)/M(HCl) = 440 g/L / 36,461 g/mol = 12,1 mol/L
Wenn du nun aus dieser Lösung 2 L einer 0,1molaren HCl herstellen willst, musst du dir zunächst überlegen, welche Stoffmenge du in diesen 2 L hast:
n(HCl) = c(HCl) * V(HCl) = 0,1 mol/L * 2 L = 0,2 mol
als nächstes musst du wissen, in welchem Volumen deiner Ausgangslösung diese Stoffmenge enthalten ist:
V(HCl) = n(HCl) / c(HCl) = 0,2 mol / 12,1 mol/L = 0,0166 L = 16,6 mL
Du musst also 16,6 mL der 37%igen HCl abnehmen und auf 2 Liter auffüllen. In der Praxis macht man eher noch irgendwelche zwischenverdünnungsstuffen, da 16,6 mL auf 2 Liter einen recht hohen Fehler enthalten, aber das ist ja hier wohl eher unwichtig zu wissen.
"Im Jahr 1993 wurde am Teilchendetektor CLEO-II des Cornell Electron Storage Ring der Cornell-Universität in Ithaca zum ersten Mal ein Pinguin in einem Teilchenbeschleuniger beobachtet."

Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/Pinguin-Diagramm
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Homer

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10

Montag, 11. Dezember 2006, 21:20

da kann aber irgendwas nicht passen, oder?

Zitat

beta(HCl) = m(HCl)*w(HCl)/V(HCl) = 1,19kg * 0,37/1L = 440 g/L

da n(HCl) = m(HCl)/M(HCl) ist die Stoffmengenkonzentration

c(HCl) = beta(HCl)/M(HCl) = 440 g/L / 36,461 g/mol = 12,1 mol/L


die 440g/L sind ja dann aber beta und nicht n.... *ratlos*


und 1,19g/cm³ sind ja nicht 1,19 g/L sind g/mL ......oder?? *traurig*
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AV

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11

Montag, 11. Dezember 2006, 21:36

Ne, das kommt schon alles hin:
Die Massenkonzentration ist ja:
beta(HCl) = m(HCl)/V(Lösung)

Die Stoffmegenkonzentration aber ist:
c(HCl) = n(HCl)/V(Lösung)

Die Stoffmenge aber ist:
n(HCl) = m(HCl)/M(HCl)

Es gilt also:
c(HCl) = m(HCl)/(V(Lösung)*M(HCl)) (einfach mal für n eingesetzt)

Demnach ist im Grunde(mit der ersten Formel oben):
c(HCl) = beta(HCl)/M(HCl)

Was die Dichte angeht:
Du hast Recht, die ist 1.19g/mL ... Devilsdoormat hat das aber ja berücksichtigt, indem er oben schrieb: 1.19kg/1L ... also einfach Zähler und Nenner mit 1000 erweitert ... wenn 1mL 1.19g wiegt, dann wiegt 1L halt 1.19kg ...


Allerdings sollte man geschickter weise statt:

Zitat

beta(HCl) = m(HCl)*w(HCl)/V(HCl) = 1,19kg * 0,37/1L = 440 g/L

schreiben:
beta(HCl) = m(Lösung)*w(HCl)/V(Lösung) = rho(Lösung)*w(HCl) = 1,19kg * 0,37/1L = 440 g/L ... damit sollte das Ganze wohl klar werden ;-)
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12

Montag, 11. Dezember 2006, 21:48

Ja gut, vielleicht hab ich das doch etwas irreführend geschrieben. Wenn ich nur "HCl" schreibe ist nicht klar ersichtlich, ob ich die Lösung oder den reinen Stoff meine. Ansonsten habe ich aber auch noch einen Fehler gemacht, der dich aus dem Konzept gebracht hat:

Zitat

Ein Liter der Lösung wiegt insgesamt 1,19 kg (rho= 1,19 kg/L = 1,19 g/L)

es ist natürlich nicht 1,19 g/L sondern 1,19 g/mL ... das war nur ein Schreibfehler meinerseits. Hoffe deine innere Weltordnung ist damit wieder hergestellt (*hupsi*). Ansonsten ist es so, wie AV geschrieben hat. Ich habe Nenner und Zähler je mit 1000 erweitert. Dann kannst du aus der Dichte nämlich direkt ablesen, was ein Liter deiner Lösung wiegt.
"Im Jahr 1993 wurde am Teilchendetektor CLEO-II des Cornell Electron Storage Ring der Cornell-Universität in Ithaca zum ersten Mal ein Pinguin in einem Teilchenbeschleuniger beobachtet."

Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/Pinguin-Diagramm
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AV

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13

Montag, 11. Dezember 2006, 21:49

Zitat

Original von Devilsdoormat
Ein Liter der Lösung wiegt insgesamt 1,19 kg (rho= 1,19 kg/L = 1,19 g/L)


OK ... das hatte ich geflissentlich überlesen ;-)
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Homer

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14

Montag, 11. Dezember 2006, 21:51

*traurig*

gib mit bitte eine antwort... bin am verzweifeln... *grins* *zwinker*
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15

Montag, 11. Dezember 2006, 21:57

Antwort auf was genau? Dein Problem von eben haben wir doch beantwortet? Oder was genau ist unklar?
"Im Jahr 1993 wurde am Teilchendetektor CLEO-II des Cornell Electron Storage Ring der Cornell-Universität in Ithaca zum ersten Mal ein Pinguin in einem Teilchenbeschleuniger beobachtet."

Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/Pinguin-Diagramm
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AV

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16

Montag, 11. Dezember 2006, 21:58

Steht doch oben schon lange ... so 5 Beiträge über deinem ... Da mag ein Tippfehler drin gesegen sein, aber die Ergebnisse stimmen ... Deine "Nachfrage" ist auf dieser Seite ganz oben beantwortet ...
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Homer

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17

Montag, 11. Dezember 2006, 22:07

sorry, meinerseits.

bin es gewohnt das ich wenn ich einfach auf aktualisieren klicke er auch bei einem neuen beitrag auf die nächste seite springt, dürfte aber in dem forum nicht funktionieren, so war der letzte beitrag den ich gesehen habe meiner auf der ersten seite und noch keine antwort drauf.


sorry, wusste nicht wie schnell man hier arbeitet. *anbeten*


echt riesen danke, an euch beide, habt mir viel zeit erspart so komm ich heute zu meinen 6 stunden schlaf. *daumenhoch*
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Homer

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18

Dienstag, 12. Dezember 2006, 17:47

großes danke noch einmal an euch!! hat mir heute viel gebracht!

*doof* ich hätte mal wieder, (weils so lustig ist) eine frage...

heute geht es aber nur um 1 beispiel. 8 hab ich geschafft, aber genau das will mir einfach nicht einleuchten.

aus 212 L eines aceton/ester - gemisches werden 110 L aceton abdestilliert. Der Sumpf (=Rückstand) weißt de Volumskonzentration sigma=6,4% auf. Wie groß war sigma (aceton) im ausgangsgemisch.

ich hätte gesagt:


geg:

V (Ls) = 212L
V (Aceton) = 110L
sigma = 6,4%


aja: ergebnis sollte 54,97 sein!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Homer« (12. Dezember 2006, 17:49)

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19

Dienstag, 12. Dezember 2006, 17:57

Also der Sumpf sind deine Ausgangslösung minus das, was du abdestilliert hast also:

V(Sumpf) = V(Ausgang) - V(Aceton abdestilliert) = 212 L - 110L = 102 L

Von 102 L Sumpf sind sigma = 6,4% Aceton, also

V(Aceton im Sumpf) = V(Sumpf) * sigma(Aceton) = 102 * 0,064 = 6,528 L

Dies musst du dann auf das abdestillierte Aceton draufpacken und den Volumenanteil im Bezug auf die Ausgangslösung ausrechnen:

sigma(Aceton in Ausgangslösung) = 100% *[V(Aceton im Sumpf) + V(Aceton abdestilliert)]/V(Ausgang) = 100% * (6,528 L + 110 L ) / 212L = 54,97%
"Im Jahr 1993 wurde am Teilchendetektor CLEO-II des Cornell Electron Storage Ring der Cornell-Universität in Ithaca zum ersten Mal ein Pinguin in einem Teilchenbeschleuniger beobachtet."

Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/Pinguin-Diagramm
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Homer

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20

Dienstag, 12. Dezember 2006, 18:22

kann mich gar nicht oft genug bedanken. und erklärt auch noch spitze. danke dir! *daumenhoch*
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